Atemschutz

 

ATEMSCHUTZ

 

 

In der heutigen Zeit wird dem Bereich Atemschutz im Feuerwehreinsatz eine wesentliche Bedeutung beigemessen. In nahezu allen Bereichen der Industrie und den Haushalten werden Kunststoffe und Chemikalien verwendet, welche bei Bränden und Unfällen Atemgifte freisetzen. Der Mensch kann viele Atemgifte, vor allem Gase wie z.B. Kohlenmonoxid (CO), mit seinen Sinnesorganen nicht wahrnehmen. Dieser Faktor macht sie unberechenbar und gefährlich.

Atemgifte können auf verschiedene Weise auf unseren Körper einwirken. Sie können auf uns eine erstickende Wirkung, eine Reiz- und Ätzwirkung, oder eine Wirkung auf unser Blut und unser Nervensystem ausüben. Aus diesem Grund ist bei vielen Feuerwehreinsätzen ein Einsatz unter schwerem Atemschutz unumgänglich.

 

Grundsätzlich besteht ein Atemschutztrupp aus drei Mann. Verletzt sich ein Mann im Einsatz, so ist es immer noch möglich, dass ihn seine beiden Kameraden aus den Gefahrenbereich retten können. Der Einsatz mit schweren Atemschutzgeräten (umluftunabhängige Geräte) ist für die Träger äußerst belastend und erfordert daher eine umfangreiche Ausbildung, sowie regelmäßige Schulungen und Übungen. Voraussetzung für das Tragen von Atemschutzgeräten ist die Atemschutztauglichkeitsprüfung. Außerdem ist ein abgeschlossener Atemschutzgeräteträgerlehrgang auf der Landesfeuerwehrschule beziehungsweise eine umfangreiche feuerwehrinterne Ausbildung notwendig.

Der Freiwilligen Feuerwehr Sebersdorf stehen derzeit 6 schwere Atemschutzgeräte der Fa. Interspiro zur Verfügung. 3 Geräte welche mit je einer 300 bar Atemluftflasche bestückt sind und 3 Geräte welche mit je zwei 200 bar Atemluftflaschen bestückt sind.